Beta-Test

BIB:KIOSK geht in die Testphase: Recherche-PCs endlich zentral im Griff

11.03.2026 Mathias Hein
Verfügbar ab Q3/2026
BIB:KIOSK geht in die Testphase: Recherche-PCs endlich zentral im Griff

Anmeldung, Zeitlimit, Druckabrechnung und ein Layout-Editor wie ein Sitzplan: BIB:KIOSK verwandelt das tägliche PC-Chaos im Lesesaal in einen ruhigen, automatischen Ablauf. Jetzt startet die Testphase in den ersten Bibliotheken.

Drei Recherche-PCs, ein Lesesaal und ständig dieselben Fragen: Ist der Platz am Fenster gerade frei? Wie lange sitzt der Gast da schon? Und wer hat die zwölf Seiten ausgedruckt, die nun am Drucker liegen? Bisher hieß die Antwort meist: aufstehen, hingehen, nachschauen. Mit BIB:KIOSK ändert sich das — und seit dieser Woche läuft die App in den ersten Bibliotheken in der Testphase.

Was BIB:KIOSK übernimmt

BIB:KIOSK verwaltet Ihre öffentlichen Rechercheplätze zentral aus dem Browser. Nutzerinnen und Nutzer melden sich direkt am Gerät an, das verbleibende Zeitkontingent läuft für alle sichtbar ab, und am Ende wird der PC automatisch abgemeldet und auf einen sauberen Ausgangszustand zurückgesetzt. Der nächste Gast startet also nie im geöffneten Verlauf des Vorgängers — und freigegeben sind nur die Seiten, die Sie erlauben.

Ein Sitzplan statt einer Geräteliste

Das Herzstück ist der Layout-Editor. Statt einer nüchternen Geräteliste bauen Sie Ihre Räume als Plan nach — per Ziehen und Ablegen. Jede PC-Kachel landet dort, wo der Rechner wirklich steht. Dazu setzen Sie Beschriftungen wie „Fensterfront“ oder „Arbeitstische“, platzieren Drucker und legen ganze Räume an, etwa „Erdgeschoss – Lesesaal“, „Foyer – Eingang“ oder „Selbstverbuchung“. Auf einen Blick sehen Sie dann, welcher Platz frei ist (grüner Punkt), welcher belegt ist und wo es gerade klemmt.

Drucken, das sich von selbst abrechnet

Jeder Druckauftrag wird gezählt und kann direkt abgerechnet werden — inklusive Storno, falls doch einmal etwas schiefgeht. Das mühsame Strichlisten-Führen an der Theke entfällt. Den aktuellen Gebührenstand eines Raums sehen Sie unmittelbar im Layout, sodass beim Kassieren nichts übersehen wird.

Fernsteuerung — ohne eigene IT

Hängt ein Gerät, starten Sie es bequem aus dem Dashboard neu. Sie können außerdem eine Nachricht an einen Raum schicken, die direkt auf den Bildschirmen erscheint — praktisch kurz vor Schließung. Damit das alles funktioniert, läuft auf jedem Recherche-PC ein kleines Hintergrundprogramm, der sogenannte Guard. Installiert wird es einmal, danach arbeitet es unsichtbar im Hintergrund.

Mehr als nur Recherche-PCs

BIB:KIOSK kennt verschiedene Gerätetypen: den klassischen Recherche-PC mit Anmeldung und Zeitlimit, den Selbstverbucher und den reinen Kiosk-Bildschirm. So lässt sich nahezu jeder öffentliche Bildschirm im Haus sinnvoll einbinden — jeder mit dem Verhalten, das zu seiner Aufgabe passt.

Was „Testphase“ bedeutet

Die Kernfunktionen stehen und laufen stabil. Jetzt sammeln wir Erfahrungen aus dem echten Alltag: Wie verhält sich die automatische Abmeldung in Stoßzeiten? Sind die Druckpreise überall korrekt hinterlegt? Und welche Kleinigkeiten erleichtern dem Team die Arbeit zusätzlich? Dieses Feedback fließt direkt in den Feinschliff. Wenn Sie Ihre Rechercheplätze mit BIB:KIOSK ausprobieren möchten, melden Sie sich gern — die Testphase ist genau dafür da.